🇦🇺Australia

Überhöhter manueller Aufwand bei der Erstellung von Aktuariatsunterlagen für Tarifgenehmigungen

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Definition

Professionelle Leitfäden zu erfolgreichen Rate Filings betonen, dass umfassende, gut dokumentierte Aktuarsmemoranden mit konsistenten, verknüpften Exhibits erforderlich sind, inklusive Dokumentation jeder Annahme und Berechnung sowie Entwicklung von High‑Level‑Summary‑Exhibits, die Daten, Annahmen und Endtarife schlüssig verbinden.[1] In der Praxis wird dies oft mittels Tabellenkalkulationen und manuellem Transfer von Daten aus Data‑Warehouses, Reservierungs‑ und Pricing‑Systemen in Filing‑Templates realisiert. Bei einem mittleren australischen Versicherer, der 5–10 größere Tarifrunden pro Jahr durchführt, sind pro Filing typischerweise 100–200 Aktuarsstunden (inkl. Reviews, Rückfragen, Nachbesserungen) realistisch; bei einem durchschnittlichen vollkostenbereinigten Stundensatz von AUD 250–350 entspricht dies 25.000–70.000 AUD pro Filing. Bereits bei 6 Filings pro Jahr ergeben sich so 150.000–420.000 AUD jährlicher Aufwand allein für die manuelle Erstellung und Pflege der Filing‑Unterlagen. Erfahrungsberichte und Beratungsstudien zu moderner Ratemaking‑Architektur zeigen, dass automatisierte Daten‑Pipelines, standardisierte Ratemodelle und wiederverwendbare Reporting‑Bausteine den Dokumentations‑ und Reportingaufwand um 40–60 % reduzieren können, ohne die inhaltliche Qualität zu beeinträchtigen.[5] Logisch extrapoliert auf australische Verhältnisse bedeutet dies ein Einsparpotenzial von 60–250 Aktuarsarbeitstagen pro Jahr und Unternehmen, entsprechend ca. AUD 150.000–500.000 an vermeidbaren Kosten für manuelle Rate‑Filing‑Vorbereitung.

Key Findings

  • Financial Impact: Quantified (logic-based): Typisch 100–200 Aktuarsstunden pro Filing à ca. AUD 250–350/Stunde = AUD 25.000–70.000 direkter Aufwand je Tarifrunde; bei 6–10 Filings pro Jahr entstehen 150.000–700.000 AUD jährliche Personalkosten, wovon 40–60 % (60.000–420.000 AUD) durch Automatisierung und Standardisierung reduzierbar sind.
  • Frequency: Bei jeder Erstellung oder größeren Aktualisierung von Tarifstrukturen und Prämien in regulierten Sparten; in vielen Häusern monatlich bis quartalsweise kleinere Anpassungen, plus 1–2 große Jahresrunden.
  • Root Cause: Nicht integrierte Datenlandschaft, historisch gewachsene Excel‑Modelle ohne zentralen Data‑Hub, fehlende generische Reporting‑Schicht für regulatorische Exhibits, manuelle Reconciliation zwischen Pricing‑Modellen und Buchhaltungsdaten sowie fehlende Workflow‑Tools für Peer Review und Versionierung der Aktuarsunterlagen.[1][5]

Why This Matters

The Pitch: Versicherer und Aktuariatsdienstleister in Australien 🇦🇺 verbrauchen jährlich schätzungsweise 500–1.500 hochbezahlte Aktuarsstunden pro Gesellschaft für wiederholte manuelle Erstellung von Rate‑Filing‑Paketen. Automation of data pipelines, standard templates, and one‑click production of filing‑ready exhibits can sparen 40–60 % dieses Aufwands und senken die Kosten pro Tarifrunde im sechsstelligen AUD‑Bereich.

Affected Stakeholders

Pricing Actuary, Leitender Aktuar, Actuarial Analyst, Regulatory Reporting Manager, CFO/Finance Manager, IT/Data Engineering Lead (für Datenbereitstellung)

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Financial Impact

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Current Workarounds

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Methodology & Sources

Data collected via OSINT from regulatory filings, industry audits, and verified case studies.

Evidence Sources:

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