🇦🇺Australia

Verschwendung und Ausschuss durch fehlerhafte oder unvollständige Stücklistenangaben

2 verified sources

Definition

BOMs werden als Kommissionierliste für alle in der Produktion benötigten Materialien verwendet.[2] Australische Fertigungsberater weisen darauf hin, dass ungenaue BOMs zu Problemen und Verzögerungen in der Fertigung führen, wobei Produktionen gestoppt werden müssen, um fehlende Teile oder den korrekten Montageprozess zu organisieren, was zusätzliche Kosten verursacht.[3] Im Möbelbereich führen unvollständige Angaben zu Materialstärke, Kantenband, Beschlägen oder Oberflächen zu Fehlproduktionen (falsche Zuschnitte, falsche Lochbilder, falsche Beschläge), die als Ausschuss enden oder nachgearbeitet werden müssen. Neben dem Materialverlust verursachen Nacharbeit und Umplanung Überstunden sowie eilige Neuaufträge bei Lieferanten mit höheren Stück- und Frachtkosten.

Key Findings

  • Financial Impact: Quantified (logic-based): 1–2 % der jährlichen Materialkosten für Holz, Plattenwerkstoffe, Beschläge und Oberflächen als Ausschuss und Nacharbeit; bei AUD 3–6 Mio. Materialvolumen entspricht dies AUD 30,000–120,000 pro Jahr plus 200–400 Arbeitsstunden Nacharbeit.
  • Frequency: Wiederkehrend, insbesondere bei neuen Produkten, Designänderungen und hoher Teilevielfalt.
  • Root Cause: Unvollständige oder veraltete BOMs; keine saubere Dokumentation von Spezifikationen (Materialart, Stärke, Kanten, Oberflächen); fehlende Versionskontrolle und Änderungsprozess; manuelle Übertragung von Daten aus CAD in ERP/Excel.[2][3]

Why This Matters

The Pitch: Australische Möbelhersteller verschwenden jährlich 1–2 % der Materialkosten (oft AUD 30,000–120,000) durch Ausschuss und Nacharbeit infolge fehlerhafter BOMs. Digitale, validierte BOMs mit klaren Spezifikationen reduzieren Fehler und senken Material- und Arbeitskosten.

Affected Stakeholders

Produktionsleiter, Arbeitsvorbereitung, Qualitätsmanagement, Einkauf, Werker an Säge/CNC/Montage

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Financial Impact

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Current Workarounds

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Methodology & Sources

Data collected via OSINT from regulatory filings, industry audits, and verified case studies.

Evidence Sources:

Related Business Risks

Fehlkalkulation der Materialkosten im Stückverzeichnis

Quantified (logic-based): 1–3% of annual material spend lost, typically AUD 50,000–200,000 p.a. for a mid-sized Australian furniture manufacturer, plus 10–20 Produktionsstunden/Monat Stillstand durch fehlende Teile.

Nicht abgerechnete Varianten und Zusatzleistungen durch unvollständige Stücklisten

Quantified (logic-based): 1–3 % des Jahresumsatzes nicht fakturiert, typischerweise AUD 50,000–300,000 pro Jahr für ein mittelgroßes Möbelunternehmen in Australien.

Kosten für mangelhafte Produktqualität durch falsche Materialzuordnung in der Stückliste

Quantified (logic-based): 0,5–1 % des Jahresumsatzes für Garantien, Rücknahmen und Ersatzlieferungen; bei AUD 4–8 Mio. Umsatz ca. AUD 20,000–80,000 p.a., plus interne Bearbeitungszeit (100–200 Stunden Kundenservice und Technik).

Fehlentscheidungen bei Pricing und Sortimentssteuerung durch falsche Stücklisten-Kostenbasis

Quantified (logic-based): 1–3 Prozentpunkte unerkannt verlorene Marge auf Kernsortimente; typischerweise AUD 50,000–150,000 EBIT-Effekt pro Jahr bei einem mittelgroßen australischen Möbelhersteller.

Fehlkalkulation individueller Aufträge durch komplexe Preisgestaltung

Geschätzt 2–5 % des Jahresumsatzes durch Unterkalkulation und nicht fakturierte Leistungen; bei 20 Mio. AUD Umsatz etwa 0,4–1,0 Mio. AUD p.a.

Kosten durch Fehlkonfiguration und Nacharbeit bei Sonderanfertigungen

Geschätzt 3–8 % der Projektumsätze durch Nacharbeit, Ersatzlieferungen und Preisnachlässe; bei 10 Mio. AUD Projektumsatz etwa 0,3–0,8 Mio. AUD p.a.

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