🇦🇺Australia

Komplexe und intransparente Make‑Good-Abwicklung führt zu Werbekundenabwanderung

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Definition

Mediaagenturen und Werbetreibende bewerten Publisher nicht nur nach Reichweite, sondern auch nach Transparenz und Zuverlässigkeit der Kampagnenabwicklung. Wenn Make‑Good-Entscheidungen ad hoc und ohne klar kommunizierte KPI-Schwellen erfolgen, entsteht der Eindruck mangelnder Professionalität oder unfairer Behandlung. Agenturen verlagern Budgets dann tendenziell zu Anbietern mit klaren SLAs und Dashboards (z. B. große Digitalplattformen). In einem Fragmentierungsumfeld des australischen Anzeigenmarkts, in dem laut Branchenanalysen Periodika bereits unter Druck stehen, kann der Verlust einzelner Großkunden 5–10 % des Anzeigenumsatzes eines Titels ausmachen. Wenn ein Publisher jährlich 1–2 solche Kunden durch Friktion im Reporting- und Make‑Good-Prozess verliert oder deutlich reduziert betreut, bedeutet dies Verluste in der Größenordnung von 250.000–1.000.000 AUD pro Jahr. Der Effekt zeigt sich oft indirekt als „Share of Wallet“-Rückgang, nicht als sofortiger Komplettrückgang.

Key Findings

  • Financial Impact: Logikschätzung: 5–10 % Umsatzchurn aus Anzeigen bei betroffenen Titeln; bei 5–10 Mio. AUD Anzeigenumsatz entsprechen dies grob AUD 250.000–1.000.000 p. a. an verlorenen oder reduzierten Budgets.
  • Frequency: Wiederkehrend; insbesondere bei Jahresverhandlungen und Pitch-Situationen, in denen vergangene Kampagnen und Make‑Good-Fälle bewertet werden.
  • Root Cause: Kein standardisiertes Make‑Good-Policy-Framework; fehlende Transparenz gegenüber Kunden; inkonsistente Entscheidungen einzelner Sales-Leads; unzureichende Self-Service-Einblicke in Kampagnendaten; Vergleich mit stark automatisierten digitalen Plattformen setzt Publisher zusätzlich unter Druck.

Why This Matters

The Pitch: Australische Periodical-Publisher riskieren 5–10 % ihres Anzeigenumsatzes (AUD 250.000–1.000.000 p. a.) durch Kundenabwanderung infolge unprofessioneller Make‑Good-Prozesse. Ein klares, automatisiertes Regelwerk für Performance-Reporting und Kompensation stabilisiert Budgets und steigert den Lifetime Value.

Affected Stakeholders

Chief Commercial Officer, Head of Advertising Sales, Key Account Manager, Marketing Director, Customer Success / Client Service

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Financial Impact

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Current Workarounds

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Methodology & Sources

Data collected via OSINT from regulatory filings, industry audits, and verified case studies.

Evidence Sources:

Related Business Risks

Unklare Leistungsnachweise bei Anzeigenkampagnen führen zu Umsatzverlusten

Logikschätzung: 2–5 % des Anzeigenumsatzes; bei 5–10 Mio. AUD Jahresanzeigenumsatz entsprechen dies rund AUD 100.000–500.000 pro Jahr an entgangenem Umsatz durch übermäßige Make‑Goods und nicht fakturierte Mehrleistungen.

Fehlende oder fehlerhafte Kampagnenberichte führen zu Rückerstattungen und Gutschriften

Logikschätzung: 1–2 % des Anzeigenumsatzes als Rückerstattungen/Gutschriften wegen Reportingfehlern; bei 5 Mio. AUD Anzeigenumsatz entstanden rund AUD 50.000–100.000 direkte Verluste pro Jahr, plus ca. 10–20 interne Stunden je Eskalationsfall.

Verzögerte Fakturierung durch langsame Kampagnen-Abnahme und Make‑Good-Klärung

Logikschätzung: 15–30 Tage zusätzliche DSO auf 1–2 Mio. AUD offenen Anzeigenforderungen entsprechen 500.000–1.000.000 AUD gebundenem Kapital; bei 5–8 % Finanzierungskosten ca. AUD 25.000–80.000 Zinsaufwand p. a. plus erhöhtes Ausfallrisiko.

Manuelle Erstellung von Advertiser-Reports verursacht hohe Personalkosten

Logikschätzung: 1.000–1.500 Stunden p. a. manueller Reportingaufwand × 80–100 AUD/h = AUD 80.000–150.000 jährliche Personalkosten für wiederkehrende, nicht-wertschöpfende Tätigkeiten.

Delayed Payments from Ad Deadlines

20-40 extra AR days per ad cycle; 1-2% revenue opportunity cost at 7% capital rate (AUD 44-132 per $660 ad)

Pricing Errors in Rate Negotiation

AUD 110-220 undercharge per full-page error (25% discount misapplied); 2-5% total ad revenue leakage

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