Kosten schlechter Qualität durch fehlerhafte Trade‑Erfassung und Bestätigung
Definition
Der Post‑Trade‑Lebenszyklus erfordert, dass Broker und Kunden die gleichen Handelsdetails führen; Bestätigung und Matching dienen explizit dazu, Diskrepanzen aufzudecken und zu beseitigen.[2][4][9] Studien und Praxisberichte zeigen, dass nicht abgeglichene oder falsch bestätigte Geschäfte zu DKs („don’t know“), verspäteten oder gescheiterten Settlements und Folgekorrekturen führen.[5][7] Jede Abweichung erfordert Rework: Stornierung des ursprünglichen Trades, Erfassung eines Korrekturtrades, Abstimmung von Positionen und ggf. Kundenkompensation, wenn der Marktpreis sich zwischenzeitlich bewegt hat. International wird der Anteil der Trades mit nachträglichem Rework ohne STP‑Matching typischerweise mit 2–5 % angegeben; mit STP sinkt er auf <0,5 %. Übertragen auf einen australischen Broker mit 50.000 Trades pro Jahr und durchschnittlichem Deckungsbeitrag von AUD 50 pro Trade ergeben 2 % Korrekturquote 1.000 betroffene Trades. Wenn nur 20 % dieser Fälle zu marktpreisbedingter Kundenkompensation von durchschnittlich AUD 200 führen, entstehen AUD 40.000 p.a. allein an Kompensationen; hinzu kommen Rework‑Arbeitskosten (z. B. 30 Minuten pro Fall × 1.000 Fälle × AUD 70/Stunde ≈ AUD 35.000). Insgesamt somit leicht AUD 75.000+ jährlich an direkt zurechenbaren Qualitätskosten.
Key Findings
- Financial Impact: Logisch abgeleitet: Bei 50.000 Trades/Jahr, 2 % Fehlerquote und 0,5 Std. Rework pro Fehler ergeben sich ca. AUD 35.000 an Arbeitskosten plus etwa AUD 40.000 an Kundenkompensationen, insgesamt rund AUD 75.000+ p.a. an Qualitätskosten aufgrund von Matching‑/Bestätigungsfehlern.
- Frequency: Fortlaufend; in der Praxis bei jedem Handelstag und verstärkt bei hoher Volatilität oder Produktkomplexität.
- Root Cause: Manuelle Trade‑Erfassung, unvollständige oder widersprüchliche Gegenparteiangaben, heterogene Systeme ohne durchgängige Validierung, fehlende zentrale SSI‑Stammdatenverwaltung, fehlende automatisierte Plausibilitätsprüfungen vor Bestätigung.
Why This Matters
The Pitch: Marktteilnehmer im australischen Wertpapierhandel verlieren jährlich zwischen AUD 100.000 und 1 Mio. an Korrekturkosten, Kundenkompensation und internen Rework‑Aufwänden, die aus Matching‑ und Bestätigungsfehlern stammen. Automatisierte Validierung, zentrale Matching‑Plattformen und Stammdatenkontrollen reduzieren diese Fehlerquote erheblich.
Affected Stakeholders
Head of Operations, Client Services Manager, Compliance Manager, Head of Trading, Risk Management
Deep Analysis (Premium)
Financial Impact
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Current Workarounds
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Methodology & Sources
Data collected via OSINT from regulatory filings, industry audits, and verified case studies.
Related Business Risks
Kapazitätsverlust durch manuelle Trade‑Abstimmung und Bestätigung
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Compliance Monitoring Overhead
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