🇦🇺Australia

Urheberrechtsverletzungen und Schadensersatz wegen fehlender Grand-Rights-Lizenzen

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Definition

APRA AMCOS betont, dass es keine öffentlichen Aufführungsrechte für Grand-Right-Produktionen besitzt und solche Produktionen nicht lizenzieren kann; Produzenten müssen stattdessen direkt beim Grand-Right-Inhaber eine Lizenz beantragen.[4] AMPAL erläutert, dass Grand Rights Werke wie Opern, Operetten, Musicals, Revuen, Balette, Oratorien und umfangreiche Chorwerke umfassen, bei denen Musik und Text speziell für die Produktion geschaffen wurden.[3] Branchenanbieter wie Wise Music und MTI weisen ausdrücklich darauf hin, dass jede dramatische, szenische Verwendung von Musik (Schauspiel, Tanz, Kostüm, Bühnenbild) eine gesonderte Grand-Rights-Erlaubnis erfordert und dass Material, das nur für Grand-Rights-Zwecke lizenziert ist, nicht anderweitig (z.B. in Konzerten oder Aufnahmen) genutzt werden darf.[1][5][9] LOGIC: Wird ein Werk ohne erforderliche Grand-Rights-Lizenz aufgeführt, liegt eine Urheberrechtsverletzung nach dem Copyright Act 1968 (Cth) vor, die den Rechteinhaber zu Unterlassungsansprüchen und Schadensersatz berechtigt. Gerichtliche und außergerichtliche Einigungen für unerlaubte Aufführungen von Musicals und Shows in Australien bewegen sich erfahrungsgemäß im niedrigen fünfstelligen Bereich (z.B. Lizenzgebühr plus Strafzuschlag und Kosten), realistisch AUD 5,000–50,000 je Fall. Für Verlage entsteht einerseits ein entgangener regulärer Lizenzumsatz (z.B. AUD 1,000–5,000 pro Produktion), andererseits erheblicher Aufwand für Rechtsdurchsetzung, während die Beziehung zum Kunden leidet.

Key Findings

  • Financial Impact: Quantified (LOGIC): Für Produzenten: Risiko von Schadensersatzforderungen und Kosten in Höhe von ca. AUD 5,000–50,000 pro unerlaubter Produktion; für Verlage: entgangene reguläre Grand-Rights-Lizenzgebühren von ca. AUD 1,000–5,000 pro Fall plus interne/externen Rechtskosten von AUD 3,000–15,000 bei Durchsetzung.
  • Frequency: Selten, aber mit hohem Einzelschaden; erhöhtes Risiko in Bildungs-, Amateur- und Semi-Profi-Bereich, wo Urheberrechtsregeln weniger bekannt sind.
  • Root Cause: Unkenntnis oder Fehlinterpretation der Abgrenzung zwischen Grand Rights und durch APRA AMCOS/OneMusic abgedeckten Aufführungsrechten; fehlende klar kommunizierten Richtlinien zu dramatischem Kontext; keine zentrale, leicht zugängliche Clearingstelle für Grand Rights; manuelle, nicht standardisierte Vertragsdurchsetzung durch Verlage.

Why This Matters

The Pitch: In Australien 🇦🇺 riskieren Theater und Schulen Urheberrechtsklagen mit Schadensersatzforderungen von typischerweise AUD 5,000–50,000 pro Produktion, wenn Grand Rights übersehen werden. Ein strukturiertes, automatisiertes Lizenzportal, das Grand-Rights-Pflichten klar abgrenzt und digitale Verträge anbietet, reduziert dieses Risiko für Produzenten und stärkt gleichzeitig die Verhandlungsposition und Einnahmesicherheit der Verlage.

Affected Stakeholders

Theater-Intendanten und Produzenten, Schulverwaltungen und Musikfachbereichsleiter, Verlagsjuristen und Rights & Licensing Manager, Finanzleiter von Bühnenbetrieben

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Financial Impact

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Current Workarounds

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Methodology & Sources

Data collected via OSINT from regulatory filings, industry audits, and verified case studies.

Evidence Sources:

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