Kapazitätsverlust im Lager durch fehlerhafte Verpackungseinheiten und Überbestände
Definition
Viele Schuhgroßhändler in Australien arbeiten mit Lieferanten in Europa/Asien, die feste Kartongrößen (Case Packs) und Mindestproduktionsmengen vorgeben, etwa 10–30 Paar pro Style/Größenlauf.[3][6] Einzelne australische Anbieter werben explizit mit "keine MOQ", tragen dann aber die volle Case-Pack-Menge im eigenen Lager.[6] Wenn das B2B-Bestellsystem nur Einzelpaare erfasst, ohne die dahinterliegenden Verpackungseinheiten zu berücksichtigen, entstehen: - Fehlpicks (ganzer Karton gepickt, aber nur Teilmenge fakturiert), - Restbestände, die nicht verkaufsfähig assortiert sind (z.B. nur Randgrößen im Karton übrig), - zusätzliche Umlagerungen und Inventurdifferenzen. Konservativ gerechnet können 5–10 % der Lagerfläche und der Pick-Zeit durch solche ineffizienten Packs belegt bzw. gebunden sein. Bei einem Lagerkostenansatz von AUD 150–250 pro Palettenstellplatz und Jahr und 200 belegten Palettenplätzen im Footwear-Großhandel entspricht dies rund AUD 1.500–5.000 p.a. an vermeidbaren Lagerkosten plus nicht bezifferte Opportunitätskosten durch blockierte Kapazität.
Key Findings
- Financial Impact: LOGIC: 5–10 % unnötige Lager- und Pick-Kapazität → bei 200 Palettenplätzen und AUD 150–250 Kosten/Platz ≈ AUD 1.500–5.000 zusätzliche Lagerkosten p.a. zzgl. ungenutzter Verkaufskapazität.
- Frequency: Dauerhaft, bei jedem Wareneingang und Kommissioniervorgang, insbesondere in Saisongeschäft und bei Multigrößen-Läufen.
- Root Cause: Keine durchgängige Verknüpfung zwischen Lieferanten-Case-Packs und kundenseitigen Bestellgrößen; ERP-/WMS-System bildet Kartongrößen nicht sauber ab; Vertrieb erlaubt beliebige Einzelmengen, obwohl Beschaffung nur in Kartons funktioniert.
Why This Matters
The Pitch: Schuhgroßhändler in Australien 🇦🇺 blockieren 5–10 % ihrer Lagerkapazität und Kommissionierzeit durch nicht abgestimmte Case-Pack-Steuerung. Eine automatisierte Pack-Logik senkt unnötige Lagerbewegungen und Überbestände deutlich.
Affected Stakeholders
Lagerleitung, Supply-Chain-Manager, Einkauf, Vertriebsleitung
Deep Analysis (Premium)
Financial Impact
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Current Workarounds
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Methodology & Sources
Data collected via OSINT from regulatory filings, industry audits, and verified case studies.
Related Business Risks
Umsatzverluste durch Umgehung von Mindestbestellmengen und Verpackungseinheiten
Kostenexplosion durch manuelle Prüfung von Mindestbestellmengen und Verpackungseinheiten
Kundenverlust durch starre oder intransparente Mindestbestellmengen
Defective Product Chargebacks
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