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Hoher manueller Aufwand für laufende Melde- und Berichtspflichten gegenüber Glücksspielbehörden

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Definition

Der GlüStV 2021 sowie begleitende Verwaltungsvorschriften verpflichten Glücksspielanbieter zur regelmäßigen Übermittlung von Daten an die zuständigen Behörden, u.a. zu Spielerzahlen, Einsätzen, Umsätzen und angebotenen Wettarten.[2][8] Für Online-Sportwetten und virtuelle Automatenspiele muss die GGL genehmigte Wettmärkte bzw. Spiele überwachen; Anbieter müssen Änderungen anzeigen und ihr Angebot entsprechend der publizierten Listen ausrichten.[4][5] Für Rennbahnen und Pferdewetten gilt zusätzlich spezielles Recht (Rennwett- und Lotteriegesetz, landesrechtliche Regelungen), wobei On‑course und Off‑course Totos einer separaten Regulierung unterliegen.[6] In der Praxis bedeutet dies für Betreiber, dass Daten aus Ticket- und Totalisatorsystemen, Buchmacherlösungen sowie ggf. Online‑Plattformen zusammengeführt, validiert und in das von der Behörde geforderte Format gebracht werden müssen. LOGIC: In vielen mittelgroßen Betrieben erledigen 1–2 Mitarbeitende diese Aufgaben überwiegend manuell für Monats- und Quartalsmeldungen, mit einem Aufwand von geschätzt 20–40 Stunden pro Monat (Datenexport, Bereinigung, Excel‑Aufbereitung, Plausibilitätskontrolle, Einreichung). Bei Vollkosten von 50–70 € pro Stunde ergeben sich direkte Personalkosten von ~12.000–33.600 € pro Jahr. Hinzu kommen Opportunitätskosten, da qualifiziertes Finanz‑/Controllingpersonal für Reporting statt für Steuerung und Optimierung des Spielbetriebs eingesetzt wird, sowie erhöhte Fehlerquoten, die weitere Rückfragen der Behörden auslösen.

Key Findings

  • Financial Impact: LOGIC: ~20–40 Stunden/Monat manueller Reportingaufwand; bei 50–70 €/h ~€12.000–€33.600 direkte Personalkosten/Jahr für einen mittelgroßen Betreiber.
  • Frequency: Regelmäßig, da die Meldepflichten zumeist monatlich oder quartalsweise bestehen und bei Produktänderungen zusätzliche Ad‑hoc‑Meldungen erforderlich sind.
  • Root Cause: Fehlende integrierte Datenschnittstellen zwischen Wettkassen, Totalisator, CRM und Finanzbuchhaltung; Berichtsformate der Behörden (CSV, Portale) nicht direkt aus den operativen Systemen bespielbar; kein zentrales Data Warehouse; historisch gewachsene Excel‑Reports.

Why This Matters

This pain point represents a significant opportunity for B2B solutions targeting Racetracks.

Affected Stakeholders

Leiter Finanzen/Controlling, Compliance-Officer, Buchhaltung, IT/Data Management, Geschäftsführung kleiner Rennbahnen

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Financial Impact

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Current Workarounds

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Methodology & Sources

Data collected via OSINT from regulatory filings, industry audits, and verified case studies.

Evidence Sources:

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