Provisionseinbußen durch nicht gemeldete Kandidatenplatzierungen
Definition
Typische Terms of Business im Executive Search verpflichten Kunden, jede Einstellung eines vom Search-Anbieter eingeführten Kandidaten zu melden und die vereinbarte Gebühr zu zahlen, selbst wenn die Einstellung später oder in einer anderen Rolle erfolgt.[6] In den Bedingungen von SpenglerFox wird z.B. ausdrücklich geregelt, dass der Kunde jede Angebots- und Angebotsannahme melden muss und dass die Firma bei Nichtmeldung das Recht hat, das Honorar gemäß Bedingungen zu berechnen.[6] Diese Klauseln existieren, weil in der Praxis ein Teil der Kandidaten in anderen Rollen oder zu einem späteren Zeitpunkt eingestellt wird und Kunden dies nicht immer melden. Ohne automatisiertes Kandidaten-Tracking, systematische Follow-ups und klare Engagement Letters, die diese Meldepflicht hervorheben, bleiben solche „off‑book placements“ unentdeckt. In einem typischen Executive-Search-Portfolio mit 30–60 Placements p.a. pro Berater und durchschnittlichen Fees von AUD 60k–90k pro Placement führt bereits 1–2 nicht fakturierte Placements pro Jahr zu direkten Gebührenverlusten von AUD 60k–180k.
Key Findings
- Financial Impact: Logische Schätzung: 1–3 % des Jahresumsatzes; bei 40 Placements à AUD 70.000 (AUD 2,8 Mio. Umsatz) ≈ AUD 28.000–84.000 p.a. an nicht fakturierten Erfolgsgebühren.
- Frequency: Wiederkehrend, insbesondere bei großen Kunden mit vielen offenen Positionen; empirisch typischerweise einige Fälle pro Jahr je Berater, wenn kein systematisches Nachverfolgungssystem besteht.
- Root Cause: Engagement Letters und Terms of Business enthalten zwar Meldepflichten, aber es fehlen: technische Verknüpfung von Kandidaten- und Kundendaten, automatisierte Erinnerungen, Durchsetzung vertraglicher Rechte und regelmäßige Datenabgleiche (z.B. LinkedIn-/HR-System-Checks), sodass nicht gemeldete Einstellungen unentdeckt bleiben.
Why This Matters
The Pitch: Executive-Search-Firmen in Australien 🇦🇺 verlieren schnell 1–3 % ihres Umsatzes, wenn nicht gemeldete Kandidatenplatzierungen unentdeckt bleiben. Automatisierte Tracking- und Vertragsklausel-Workflows machen jede Einstellung nachvollziehbar und sichern die Erfolgsgebühr ab.
Affected Stakeholders
Partner/Managing Director, Executive Search Consultant, Finance/AR Manager, Legal Counsel, Key Account Manager
Deep Analysis (Premium)
Financial Impact
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Current Workarounds
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Methodology & Sources
Data collected via OSINT from regulatory filings, industry audits, and verified case studies.
Evidence Sources:
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