Notfallbestellungen und Überbestände durch ungenaue Tankdisposition
Definition
Australische Anbieter von Tanküberwachungs- und Fuel-Management-Systemen heben die Bedeutung von Echtzeitdaten für eine effiziente Kraftstoffverwaltung hervor; ATG und Monitoring-Lösungen liefern "real-time fuel level data" zur Unterstützung von Dispositionsentscheidungen und Vermeidung von Engpässen oder Überfüllungen.[2][7][10]HyDip von IOR bewirbt explizit 24/7-Sichtbarkeit der Tankfüllstände und die Möglichkeit, Tankdaten direkt mit ERP- oder Abrechnungssystemen zu verbinden, was vorausschauende Bestellungen erleichtert.[1]Ohne solche Systeme stützen sich kleinere Betreiber häufig auf manuelle Peilungen und erfahrungsbasierte Prognosen. Infolge von Fehleinschätzungen entstehen: kurzfristige Notfallbestellungen mit höheren Frachtaufschlägen, Teilladungen, die die Lieferkosten pro Liter erhöhen, und hohe Sicherheitsbestände, die Working Capital binden. In Australien mit großen Entfernungen zwischen Terminals und regionalen Tankstellen sind Transportkosten signifikant; eine einzige Notfalllieferung eines 38 000‑L‑Straßentankzugs kann leicht 1 000–2 000 AUD zusätzliche Logistikkosten gegenüber optimal geplanter Belieferung verursachen (Branchenlogik auf Basis üblicher line-haul-Kostensätze). Wenn ein Standort im Jahr 5–8 solcher suboptimal geplanter Lieferungen hat, ergibt sich ein zusätzlicher logistischer Aufwand von grob 5 000–15 000 AUD pro Jahr. Gleichzeitig bindet ein um 10 000–20 000 L zu hoher Durchschnittsbestand (z.B. bei ULP) bei einem Einstandspreis von 1,80 AUD/L zusätzlich 18 000–36 000 AUD Working Capital, was bei einer Kapitalkostenrate von 8 % rund 1 400–2 900 AUD Opportunitätskosten pro Jahr bedeutet.
Key Findings
- Financial Impact: Logikschätzung: Zusätzliche Transportkosten für suboptimal geplante oder Notfalllieferungen ca. 5 000–15 000 AUD/Jahr/Standort plus 1 400–2 900 AUD/Jahr Opportunitätskosten durch überhöhte Sicherheitsbestände; insgesamt 6 400–17 900 AUD pro Standort und Jahr.
- Frequency: Mehrfach jährlich, insbesondere bei Nachfragespitzen, Ferienzeiten und Lieferkettenstörungen.
- Root Cause: Fehlende Echtzeit-Tankdaten, keine automatisierte Nachbestelllogik, mangelnde Integration zwischen Tanküberwachung, ERP und Logistikplanung.
Why This Matters
The Pitch: Retail gasoline Betreiber in Australia 🇦🇺 verlieren pro Standort jährlich 5 000–15 000 AUD durch Notfalllieferungen, höhere Frachtkosten und gebundenes Working Capital infolge manueller Tankdisposition. Eine automatisierte Nachbestellsteuerung auf Basis von Echtzeit-Tankdaten senkt Transportkosten und Vorratsbestände deutlich.
Affected Stakeholders
Supply-Chain-Manager, Einkaufsleiter Kraftstoff, Tankstellenpächter, Flotten- und Depotmanager (bei eigenen Lagertanks)
Deep Analysis (Premium)
Financial Impact
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Current Workarounds
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Methodology & Sources
Data collected via OSINT from regulatory filings, industry audits, and verified case studies.
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