Nicht abgerechnete Kilometer und Zusatzfahrten im Shuttle-Betrieb
Definition
Australische Shuttle-Anbieter kommunizieren meist pauschale „From A$X“-Preise für verschiedene Relationen (z.B. City–Airport, regionale Strecken).[1][2][4][6][8] In der Praxis entstehen jedoch regelmäßig Zusatzleistungen wie zusätzliche Abholorte, Umwege wegen Straßensperrungen, verlängerte Wartezeiten oder spontane Routenänderungen. Ohne eine Auftrags- und GPS-gestützte Kilometer- und Zeiterfassung je Fahrt werden diese Mehrleistungen häufig nicht sauber dokumentiert und folglich nicht berechnet (LOGIC). Da bei vielen Anbietern Fixpreise für Standardrouten gelten und Zuschläge nur in Sonderfällen manuell erfasst werden, gehen gerade im Special-Needs-Bereich (Rollstuhlbeförderung, door-to-door, Betreuungszeiten) Zusatzkilometer leicht unter. Rechnet man konservativ mit nur 2–4 nicht fakturierten Zusatzkilometern pro Auftrag bei durchschnittlich 40–80 Aufträgen pro Tag (10–20 Fahrzeuge), summieren sich 80–320 km pro Tag. Bei einem typischen Endkundenpreis von A$2,00–A$3,00 pro abrechenbarem Kilometer entspricht dies potenziell A$160–A$960 nicht fakturiertem Umsatz pro Tag. Bei 250 Betriebstagen ergeben sich daraus A$40.000–A$240.000 theoretisch realisierbarer Umsatz, von dem erfahrungsgemäß ein Teil durch Pauschalen aufgefangen wird; selbst wenn nur 10–30 % davon realistisch zusätzlich durch präzisere Erfassung in Rechnung gestellt werden könnten, bleiben A$4.000–A$72.000 pro Jahr an vermeidbaren Umsatzverlusten pro mittelgroßer Flotte.
Key Findings
- Financial Impact: Quantified (LOGIC): 80–320 km/Tag an nicht fakturierten Zusatzkilometern x A$2,00–A$3,00/km = A$160–A$960 Umsatzverlust pro Tag; auf Jahresbasis (250 Tage) A$40.000–A$240.000 potenzieller Zusatzumsatz, wovon realistisch 10–30 % (A$4.000–A$72.000) durch automatisierte Erfassung erschlossen werden können.
- Frequency: Täglich, bei nahezu jeder Tour mit mehreren Stopps oder variablen Routen; besonders häufig bei ad-hoc Buchungen, Sonderfahrten und Special-Needs-Transporten mit door-to-door Service.
- Root Cause: Tarifmodelle mit Pauschalpreisen pro Relation ohne dynamische Anpassung an tatsächliche Kilometer, fehlende Verknüpfung von GPS-Daten mit dem Abrechnungssystem, manuelle Notizen der Fahrer, die bei der Rechnungsstellung nicht systematisch ausgewertet werden, und fehlende Transparenz über Mehrkilometer gegenüber Auftraggebern.
Why This Matters
The Pitch: Anbieter im Shuttle- und Special-Needs-Segment in Australia 🇦🇺 verlieren häufig A$20.000–A$80.000 pro Jahr, weil Zusatzkilometer, Umwege und Wartezeiten nicht systematisch den Kunden zugeordnet und verrechnet werden. Eine automatisierte, auf GPS und Tourdaten basierende Kilometer- und Deadhead-Erfassung pro Auftrag verhindert diese Umsatzverluste.
Affected Stakeholders
Geschäftsführung, Leitung Abrechnung/Fakturierung, Flottenmanager, Disponenten
Deep Analysis (Premium)
Financial Impact
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Current Workarounds
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Methodology & Sources
Data collected via OSINT from regulatory filings, industry audits, and verified case studies.
Related Business Risks
Unzureichende Erfassung von Leerfahrten (Deadhead-Kilometern)
Fehlentscheidungen bei Flottenplanung und Preisgestaltung durch fehlende Kostentransparenz pro Kilometer
Unbilled Trip Revenue Loss
AUSTRAC AML/CTF Reporting Threshold Breaches
STP Phase 2 Payroll Reporting Fines
Delayed GST Invoicing Penalties
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