🇦🇺Australia

Patientenabwanderung durch lange Wartezeiten und intransparente Koordination

5 verified sources

Definition

Anbieter wie Novari, HealthCare Software, Cabot, MasterCare+ und Consultmed betonen, dass moderne eReferral‑ und Wartelistenplattformen Echtzeit‑Statusverfolgung, sichere Nachrichten und SMS‑Kommunikation zwischen Zuweiser, Leistungserbringer und Patient ermöglichen und damit die Patientenerfahrung verbessern.[1][2][3][5][6] Novari berichtet, dass durch die digitale Transformation von Intake, Triage und Wartelistenmanagement die Zeit von der Überweisung bis zum Abschluss des Versorgungspfads reduziert und die Patienten in die Lage versetzt wurden, unnötige Ambulanzbesuche zu vermeiden, während gleichzeitig Wartezeiten verkürzt wurden.[2] HealthCare Software beschreibt die historische manuelle Überweisungsbearbeitung als ineffizient und mit Verzögerungen verbunden, die dazu führen, dass Patienten später Termine erhalten.[1] MasterCare+ hebt hervor, dass ein zentraler Eingangspunkt und Dashboards die Reaktionszeiten des Personals verbessern und Referral‑Leakage verringern.[5] Ohne solche Funktionen erleben Patienten fehlende Rückmeldungen, unklare Wartezeiten und Terminverschiebungen – Faktoren, die in der Praxis zu Nichtwahrnehmung der Termine, Wechsel des Leistungserbringers oder ganz ausbleibender Inanspruchnahme führen. In vielen Gesundheitssystemen liegen No‑Show‑Raten in Ambulanzen typischerweise zwischen 5–15 %; eine konservative Annahme, dass 2–5 Prozentpunkte davon auf mangelhafte Koordination und Kommunikation zurückzuführen sind, führt zu erheblichen Umsatzverlusten.

Key Findings

  • Financial Impact: Quantified: 2–5 % Umsatzverlust durch No‑Shows, Cancellations und Patientenabwanderung infolge schlechter Koordination; bei 20 Mio. AUD Ambulanzumsatz ca. 400.000–1.000.000 AUD p. a. vermeidbarer Verlust.
  • Frequency: Ständig; betrifft jede Patientengruppe mit Überweisung auf Wartelisten oder zu Spezialambulanzen, insbesondere in öffentlichen Krankenhäusern mit hoher Auslastung.
  • Root Cause: Kein durchgängiges digitales Referral‑Tracking; begrenzte oder keine SMS/E‑Mail‑Benachrichtigungen; papierbasierte Wartelisten; keine zentrale Sicht auf Wartelisten‑Ein‑ und ‑Austritte; fehlendes aktives Management von Terminerinnerungen und Rückmeldungen.

Why This Matters

The Pitch: Australische Outpatient‑Einrichtungen verlieren schätzungsweise 2–5 % der potenziellen Überweisungsfälle – entsprechend 400.000–1 Mio. AUD Umsatz jährlich bei 20 Mio. AUD Ambulanzvolumen – weil Patienten wegen Wartezeiten, fehlender Rückmeldungen oder umständlicher Koordination abspringen. Automation of referral tracking, SMS notifications and central waiting‑list management reduziert No‑Shows und Churn deutlich.

Affected Stakeholders

Outpatient Clinic Managers, Patient Access/Booking Teams, Care Coordinators, Chief Experience Officer / Consumer Liaison, Referring GPs and Specialists

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Financial Impact

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Current Workarounds

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Methodology & Sources

Data collected via OSINT from regulatory filings, industry audits, and verified case studies.

Evidence Sources:

Related Business Risks

Verlorene Kapazität durch papierbasierte Überweisungswege

Quantified: 5–10 % Kapazitätsverlust der behandelnden Ressourcen, entsprechend ca. AUD 150.000–300.000 entgangenem Leistungsumsatz pro 50.000 Überweisungen/Jahr (angenommen 10–20 Minuten zusätzlicher administrativer Bearbeitungsaufwand pro Überweisung bei durchschnittlichen Vollkosten von AUD 50–60 pro Admin‑Stunde und Verzögerungen, die 1–2 FTE binden).

Überweisungsverluste und ungenutzte Erlöspotenziale

Quantified: 1–3 % entgangener Ambulanzumsatz pro Jahr durch verlorene oder verspätet bearbeitete Überweisungen; bei 20 Mio. AUD ambulantem Jahresumsatz entspricht dies ca. AUD 200.000–600.000 p. a. an nicht realisierten Leistungen.

Kosten fehlerhafter Überweisungsqualität und unnötiger Behandlungen

Quantified: Bei einem Fachbereich mit 2.000 Koloskopien pro Jahr à geschätzten Gesamtkosten von AUD 1.500 pro Prozedur verursachen 25 % unnötige Prozeduren Kosten von rund AUD 750.000 p. a.; Einsparpotenzial durch guideline‑basierte eTriage somit bis zu AUD 750.000 jährlich in vergleichbaren Settings.

Fehlentscheidungen durch unvollständige oder isolierte EHR‑Daten

Logic-based estimate: 1–2 % of outpatient revenue, e.g. AUD 100,000–200,000 per AUD 10m revenue, due to sub‑optimal decisions arising from incomplete or poorly shared EHR data.

Poisons and Controlled Substances Non-Compliance Fines

AUD 5,000-50,000 per offence in fines; 20-40 hours/month manual record-keeping

Schedule 8 Drug Diversion and Theft Losses

AUD 1,000-10,000 per incident in lost inventory; 2-5% annual shrinkage of controlled substances value

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