🇦🇺Australia

Verzögerter Zahlungseingang durch langsame Leistungs- und Versicherungsprüfung

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Definition

Der typische Prior-Authorisation-Prozess umfasst das Erzeugen der Anfrage durch den Leistungserbringer, das Senden von Versicherungs- und Leistungsdaten an den Kostenträger, eine Vorprüfung, ggf. Rückfragen und eine abschließende Entscheidung, die wiederum manuell an den Anbieter kommuniziert wird.[6][8] Lösungenanbieter beschreiben die aktuellen Prozesse explizit als durch verlängerte Verifizierungsdauer gekennzeichnet, wodurch es zu signifikanten Verzögerungen in der Leistungserbringung und Entscheidungsfindung kommt.[6] Internationale Krankenversicherer verlangen, dass Pre-Authorisation typischerweise fünf Arbeitstage vor elektiven Eingriffen eingeholt wird.[1][2] Selbst wenn der australische Kontext für viele Therapieleistungen formal weniger streng ist, folgt der private Versicherungsmarkt zunehmend einem Managed-Care-Ansatz mit Pre-Approval-Prozessen.[4][7][9] Diese Vorklärungen verschieben den Zeitpunkt der Genehmigung und damit den Zeitpunkt der Abrechnung. In einer Praxis mit 200–400 versicherten Therapieleistungen im Monat bedeuten zusätzliche 10–20 Tage von der Leistung bis zur Zahlungsfreigabe einen deutlichen Anstieg der Außenstände. Bei einem durchschnittlichen Monatsumsatz von AUD 50,000–100,000 aus Versicherungsleistungen kann ein um 15 Tage verlängerter DSO auf 30–45 Tage zusätzliche Forderungsbestände von AUD 25,000–50,000 verursachen. Die Liquiditätskosten (z. B. Kontokorrentzins, entgangene Skonti, zusätzlicher Verwaltungsaufwand für Mahnwesen) lassen sich konservativ mit 5–10 % dieser gebundenen Summe pro Jahr ansetzen, also AUD 1,250–5,000 p. a. an reinen Finanzierungskosten. Hinzu kommen 40–120 Admin-Stunden pro Monat für das Nachfassen von Genehmigungen, Statusabfragen und Nachreichen von Unterlagen, was bei Lohnkosten von AUD 35–45/Stunde einem indirekten Cashflow-Drag von weiteren AUD 1,400–5,400 pro Monat entspricht.

Key Findings

  • Financial Impact: Quantified: 40–120 Admin-Stunden pro Monat (ca. AUD 1,400–5,400 an Personalkosten) plus Liquiditätskosten aus zusätzlichen Außenständen von ca. AUD 25,000–50,000 (ca. AUD 1,250–5,000 p. a. Finanzierungskosten) infolge verzögerter Pre‑Authorisation und Benefit-Verifikation.
  • Frequency: Monatlich und kontinuierlich, da jeder Versicherungsfall mit Pre‑Authorisation und Benefit-Check diesen Verzögerungen unterliegt; besonders ausgeprägt bei elektiven, planbaren Behandlungsserien.
  • Root Cause: Fehlende digitale Schnittstellen zu Versicherern, papier- und faxbasierte Workflows, manuelle Datenerfassung und Validierung, keine automatisierten Eligibility-Abfragen vor der Terminvereinbarung und kein zentrales Monitoring der offenen Genehmigungen.

Why This Matters

The Pitch: Australian therapy clinics 🇦🇺 binden 40–120 Admin-Stunden pro Monat und verschieben 10–25 % ihres Cashflows um 14–30 Tage, weil Pre‑Authorisation und Benefit‑Verification manuell laufen. Automatisierte Eligibility-Checks, Standardformulare und Status-Tracking verkürzen die Days Sales Outstanding deutlich.

Affected Stakeholders

Praxismanager:in, Abrechnungs- und Empfangspersonal, CFO / Finance Manager im größeren Netzwerk, Therapeut:innen, die Berichte/Unterlagen für Genehmigungen erstellen müssen

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Financial Impact

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Current Workarounds

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Methodology & Sources

Data collected via OSINT from regulatory filings, industry audits, and verified case studies.

Evidence Sources:

Related Business Risks

Honorarverluste durch abgelehnte oder gekürzte Leistungen wegen fehlender Vorabgenehmigung

Quantified: 3–8% of annual insured therapy revenue; for a mid-sized Australian therapy clinic this equates to ca. AUD 20,000–60,000 per Jahr an endgültig abgelehnten oder gekürzten Ansprüchen infolge fehlender oder falscher Vorabgenehmigung.

Produktivitätsverlust von Therapeut:innen durch administrativen Vorabgenehmigungsaufwand

Quantified: 25–60 nicht verrechenbare Therapeutenstunden pro Monat durch Pre‑Authorisation‑Papierkram (Opportunitätskosten ca. AUD 3,000–9,000 pro Monat oder AUD 36,000–108,000 p. a. bei typischen australischen Stundensätzen).

MBS Claim Denials and Audits

AUD 2,100 minimum penalty per false statement + claim repayments

Incorrect MBS Item Selection

AUD 5,000-20,000/year per practice in rejected claims (2-5% of billings)

Übermäßiger Zeit- und Personaleinsatz für manuelle Entlassungsplanung

Logik-basiert: Zusätzliche 10–20 Minuten nicht-wertschöpfende Dokumentations- und Koordinationszeit pro Entlassung × 1.000 Entlassungen/Jahr × durchschnittlich AUD 60/Stunde Personalkosten ≈ AUD 10.000–20.000 direkte Lohnmehrkosten pro Jahr und Einrichtung.

Kosten durch Wiedereinweisungen und Fehlentlassungen wegen unzureichender Entlassungsplanung

Logik-basiert: Wenn nur 1–2 % der älteren Reha-Patienten aufgrund vermeidbarer funktioneller Probleme wieder eingewiesen werden und jede Wiedereinweisung durchschnittlich AUD 5.000–10.000 kostet, entstehen pro 1.000 Patienten jährlich etwa AUD 50.000–200.000 zusätzliche Behandlungskosten, die bei besserer Entlassungsplanung reduziert werden könnten.

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