Überzahlte Provisionen durch falsche Margenbasis
Definition
Australische Provisionsstrukturen im Vertrieb verwenden häufig prozentuale Sätze vom Umsatz oder von der Marge sowie gestaffelte Sätze, die sich je nach Umsatzhöhe ändern.[1][3][4] In einem margensensiblen Großhandelsgeschäft wie Möbel und Einrichtungsgegenstände führen manuelle Exporte aus ERP/Excel-basierte Provisionslisten typischerweise dazu, dass Rabattierungen, nachträgliche Gutschriften, kostenlose Fracht oder Preisnachlässe nicht korrekt in die Berechnung einfließen. Zudem wird oft auf Bruttoumsatz statt auf effektiv realisierte Einnahmen nach Retouren und Skonti provisioniert. Branchenberichte zu Handels‑ und Vertriebskommissionen in Australien zeigen, dass schon ein Unterschied von 0,5 Prozentpunkten in der angewendeten Provisionsrate bei typischen Provisionssätzen von 5–10 % zu Tausenden AUD Differenz pro Jahr führt.[1][4][5] Über den gesamten Vertriebskanal eines Großhändlers mit z.B. 10 Mio. AUD provisionspflichtigem Umsatz kann die systematische Überzahlung von nur 1 % des Umsatzes an unnötiger Provision zu rund 100.000 AUD p.a. an Revenue Leakage führen.
Key Findings
- Financial Impact: Logik-basiert: 1–3 % des provisionspflichtigen Jahresumsatzes als überzahlte Provisionen; bei 10 Mio. AUD provisionspflichtigem Umsatz ≈ 100.000–300.000 AUD p.a.
- Frequency: Laufend bei jedem Provisionslauf (monatlich oder quartalsweise), insbesondere bei komplexen Rabatt-/Retourenstrukturen und mehreren Staffelprovisionsstufen.
- Root Cause: Fehlende integrierte Provisionslogik im ERP, manuelle Excel-Berechnungen, falsche Datenbasis (Bruttoumsatz statt realisierte Marge), unklare Definition von provisionsfähigen Positionen (Fracht, Rabatte, Retouren).
Why This Matters
The Pitch: Wholesale furniture and home furnishings players in Australia 🇦🇺 waste geschätzt 1–3 % des provisionspflichtigen Umsatzes jährlich durch zu hoch berechnete Provisionen infolge falscher Margen- und Umsatzbasis. Automation der Provisionsberechnung auf Bruttomarge pro Auftrag und die Integration mit Warenwirtschaft/ERP eliminiert dieses Risiko.
Affected Stakeholders
Verkaufsleiter, Finanzleitung (CFO), Sales Operations, Außendienstmitarbeiter, Debitorenbuchhaltung
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Financial Impact
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Current Workarounds
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Methodology & Sources
Data collected via OSINT from regulatory filings, industry audits, and verified case studies.
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