🇩🇪Germany

Hoher manueller Aufwand für Musiknutzungsdokumentation und Rechteklärung

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Definition

GEMA verlangt für eine korrekte Abrechnung detaillierte Angaben zu Veranstaltungen (Ort, Datum, Art, Fläche, Eintrittspreise) und zum gespielten Repertoire.[1][3] Zusätzlich existiert mit GVL eine weitere Verwertungsgesellschaft für Leistungsschutzrechte, die mit GEMA zusammenarbeitet, aber eigene administrative Anforderungen hat.[1] Tanzunternehmen, insbesondere solche mit wechselnden Programmen, zahlreichen Kursen und Aufführungen, müssen daher fortlaufend dokumentieren, welche Musikwerke in welcher Form genutzt wurden, welche Rechtebasis zugrunde liegt (GEMA, Production Music, Eigenkomposition) und ob besondere Nutzungen wie Aufzeichnung, Streaming oder Tourneen abgedeckt sind. In der Praxis geschieht dies häufig über fragmentierte Excel-Listen, E-Mail-Freigaben und Papierverträge, die von Produktionsleitung, Dramaturgie und Verwaltung gepflegt werden. Für eine mittelgroße Kompanie mit z.B. 50–100 Aufführungen und laufendem Kursbetrieb sind 15–40 Stunden Verwaltungsaufwand pro Monat realistisch, verteilt auf mehrere Personen (Sammlung von Tracklisten, Abgleich mit GEMA-Repertoire, Ausfüllen von Formularen, Korrespondenz mit Verlagen und Produktionsmusik-Anbietern). Bei typischen Vollkosten von 40–60 € pro Arbeitsstunde entspricht dies Opportunitätskosten von etwa 7.200–28.800 € pro Jahr, zuzüglich der entgangenen Erlöse durch nicht wahrgenommene Akquise oder Projektentwicklung während dieser Zeit. Fehlende Automatisierung erhöht zudem das Risiko fehlerhafter Meldungen, was wiederum zu den beschriebenen Nachforderungen und Abmahnrisiken führt.

Key Findings

  • Financial Impact: Quantified: 15–40 Stunden/Monat manueller Aufwand; bei 40–60 €/h etwa 7.200–28.800 € Opportunitätskosten pro Jahr und Kompanie
  • Frequency: Kontinuierlich, laufend in jeder Spielzeit; besonders ausgeprägt bei Unternehmen mit vielen kleinen Aufführungsformaten (Tanzschulen, freie Kompanien mit Gastspielen).
  • Root Cause: Fehlende integrierte Systeme zur automatischen Erfassung der gespielten Musik (z.B. aus Licht-/Tonpulten oder Playlists), kein zentrales Rechte- und Repertoire-Management, papierbasierte GEMA-Prozesse, isolierte Kommunikation zwischen künstlerischen Teams und Verwaltung.

Why This Matters

This pain point represents a significant opportunity for B2B solutions targeting Dance Companies.

Affected Stakeholders

Produktionsleitung, Verwaltung / Office Management, Geschäftsführung, Künstlerische Leitung, Technische Leitung (Ton/Licht)

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Financial Impact

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Current Workarounds

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Methodology & Sources

Data collected via OSINT from regulatory filings, industry audits, and verified case studies.

Evidence Sources:

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