🇩🇪Germany

Unwirtschaftliche Eigenkompositionen oder Production Music wegen fehlender Rechte- und Kostenanalyse

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Definition

Tanzkompanien können zwischen verschiedenen Musikquellen wählen: GEMA-repertoirgeschützte Werke (mit laufenden Aufführungsgebühren über GEMA), Production Music (häufig gemafrei oder mit pauschalen Lizenzen)[4], Eigenkompositionen im Haus oder im Auftrag, teils über externe Musikproduktionsfirmen[4][5][8]. Ohne strukturierte Total-Cost-of-Ownership-Betrachtung entstehen ökonomische Fehlentscheidungen: Beispielsweise wird eine externe Eigenkomposition für 15.000–25.000 € in Auftrag gegeben, um vermeintlich GEMA-Kosten zu sparen, obwohl die geplanten Aufführungszahlen so gering sind, dass die regulären GEMA-Gebühren über die Projektlaufzeit nur 3.000–7.000 € betragen hätten. Oder umgekehrt wird GEMA-pflichtige Musik gewählt, obwohl eine einmalige Production-Music-Lizenz von z.B. 2.000–5.000 € die unbefristete Nutzung für Bühne, Streaming und Tour erlaubt hätte und GEMA-Gebühren über Jahre kumuliert deutlich höher ausfallen. In Projekten mit Videoaufzeichnung, Streaming, TV-Ausstrahlung oder internationaler Tournee steigen die Rechte- und Clearingkosten nochmals erheblich, wenn diese Aspekte nicht von Beginn an berücksichtigt werden. Je Produktion liegt das wirtschaftliche Fehlpotenzial leicht bei 5.000–20.000 € an Mehrkosten oder entgangenem Nutzen (z.B. Verzicht auf lukrative Streaming-Auswertung, weil die Synchronisationsrechte für die verwendete Musik zu teuer sind).

Key Findings

  • Financial Impact: Quantified: 5.000–20.000 € Mehrkosten oder entgangener Nutzen pro Produktion durch suboptimale Musikrechte-Strategien
  • Frequency: Mittlere Häufigkeit; besonders relevant bei größeren Neuproduktionen (1–5 pro Jahr) mit geplanter Medienverwertung oder internationaler Tour; Summen können sich auf 20.000–60.000 € p.a. addieren.
  • Root Cause: Fehlende systematische Vergleichsrechnung zwischen GEMA-Lizenzkosten, Production-Music-Pauschalen und Kosten externer Eigenkomposition; unklare Anforderungen an zukünftige Verwertungsformen (Tour, Streaming, TV); mangelnde Einbindung von Rechts- und Finanzabteilung in die künstlerische Musikentscheidung.

Why This Matters

This pain point represents a significant opportunity for B2B solutions targeting Dance Companies.

Affected Stakeholders

Künstlerische Leitung, Dramaturgie, Komponisten / Musikdramaturgen, Geschäftsführung, Rechtsabteilung, Einkauf bei Auftragskompositionen

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Financial Impact

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Current Workarounds

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Methodology & Sources

Data collected via OSINT from regulatory filings, industry audits, and verified case studies.

Evidence Sources:

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