Erlösverluste durch verpasste Lieferungen und nicht abgerechnete Sonderleistungen
Definition
Logistiklösungen für den Kraftstoffgroßhandel betonen, dass integrierte Scheduling- und Backoffice-Systeme (ERP) Transparenz über durchgeführte Aufträge, Ausnahmen und Zusatzleistungen schaffen und so helfen, alle erbrachten Leistungen abzurechnen.[2][6] Systeme, die Trip-Planung, Flottenauslastung und Trip-Profitabilität überwachen, weisen explizit auf die Notwendigkeit hin, alle Fahrten und Kostenfaktoren zu erfassen, um Marge nicht zu verlieren.[6] In der Praxis bedeuten manuelle Dispatch-Prozesse, dass Zusatzfahrten (z.B. Notbelieferungen außerhalb Route, Nacht- oder Wochenendlieferungen) und Wartezeiten an Kundenstandorten häufig nur telefonisch abgestimmt werden und nicht vollständig im ERP landen, insbesondere wenn mehrere 3PL-Carrier im Einsatz sind. Branchenüblich gelten 1–3 % nicht fakturierte oder unterpreiste Logistikleistungen als konservative Schätzung in stark manuellen Umgebungen. Bei einem Logistikumsatz von z.B. AUD 10 Mio. p.a. (anteilig aus Frachtzuschlägen und Service Fees) entspricht dies AUD 100.000–300.000 entgangenem Erlös jährlich.
Key Findings
- Financial Impact: Geschätzt: 1–3 % entgangener Logistikumsatz durch nicht erfasste / falsch bepreiste Lieferungen und Services; bei AUD 10 Mio. Fracht- und Serviceumsatz ≈ AUD 100.000–300.000 p.a.
- Frequency: Wiederkehrend, insbesondere bei Störungen, Eilaufträgen und ad-hoc Routenänderungen
- Root Cause: Fehlende Integration von Dispatch, Telematik und Fakturierung; papier- oder telefonbasierte Erfassung von Zusatzleistungen; mangelnde Transparenz über tatsächlich gefahrene Touren, Wartezeiten und Umwege.
Why This Matters
The Pitch: Australische Mineralöl-Großhändler verlieren schätzungsweise 1–3 % ihres potenziellen Transportumsatzes pro Jahr durch ausgefallene, verschobene oder falsch bepreiste Lieferaufträge. Automatisierte Dispatch- und Abrechnungsintegration stellt sicher, dass jede Zusatzfahrt, Eilzustellung und Wartezeit vollständig in Rechnung gestellt wird.
Affected Stakeholders
Leiter Vertrieb & Logistik, Fakturierung / Debitorenbuchhaltung, Dispatch-Leitung, Key-Account-Manager
Deep Analysis (Premium)
Financial Impact
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Current Workarounds
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Methodology & Sources
Data collected via OSINT from regulatory filings, industry audits, and verified case studies.
Related Business Risks
Überhöhte Transport- und Flottenkosten durch suboptimale Tourenplanung
Kapazitätsverluste durch Wartezeiten und niedrige Flottenauslastung
Kundenverlust durch Lieferverzögerungen und Fehlmengen an Tankstellen
Fehlentscheidungen bei Flotteninvestitionen und Outsourcing durch mangelnde Dispatch-Daten
Verzögerter Zahlungseingang durch lange Zahlungsziele und Disputmanagement
Unerfasste oder fehlerhafte Forderungen bei komplexer Preisgestaltung und Joint‑Venture‑Abrechnung
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