Kapazitätsverluste durch Wartezeiten und niedrige Flottenauslastung
Definition
Optimierungsmodelle, die Zeitfenster, Kapazitäten und Reisezeiten gemeinsam berücksichtigen, zeigen, dass Wartezeiten an Anlagen sowie Leerlauf- und Umwegzeiten deutlich reduziert und die Ressourcenauslastung erhöht werden können.[1][4][5] Upstream- und Pipeline-Scheduling-Lösungen im Öl- und Gassektor betonen, dass integrierte Planung die Nutzung von Anlagen wie Pumpstationen, Tanks und Schiffen verbessert und gleichzeitig Reise- und Stillstandskosten senkt.[1][4] Ein rig-scheduling-Fall zeigt z.B. Einsparungen von USD 5 Mio. allein durch Verringerung unnötiger Rig-Bewegungen und verbesserte Auslastung.[3] Übertragen auf Straßentankwagen impliziert dies, dass ineffiziente Disposition typischerweise 5–10 % der potenziellen Touren durch Wartezeiten (Terminals, Kunden), suboptimale Slot-Nutzung und niedrige Ladungsfaktoren vernichtet. Bei einem 50-Lkw-Fuhrpark, der durchschnittlich 2 Lieferfahrten pro Tag und 300 Produktionstage fährt (30.000 Lieferungen/Jahr), entspricht ein 5–10 % Kapazitätsverlust 1.500–3.000 verpassten Lieferungen. Entweder müssen zusätzliche Fremdspediteure beauftragt werden (z.B. AUD 150 je Fremdlieferung = AUD 225.000–450.000 p.a.) oder potenzielle Zusatzumsätze gehen verloren.
Key Findings
- Financial Impact: Geschätzt: 5–10 % Kapazitätsverlust; 1.500–3.000 zusätzliche Fremdlieferungen p.a. bei 50 Fahrzeugen zu ≈ AUD 150 je Lieferung = AUD 225.000–450.000 pro Jahr an Fremdfracht- oder Opportunitätskosten.
- Frequency: Täglich bei jeder Laderaum- und Slot-Zuteilung sowie Tourenreihenfolge
- Root Cause: Fehlende integrierte Sicht auf Terminal-Slots, Tankstellennachfrage, Fahrer- und Fahrzeugverfügbarkeit; starre Cut-off-Zeiten; fehlende automatisierte Neuplanung bei Störungen (z.B. Terminalausfall, Verkehrsbehinderungen).
Why This Matters
The Pitch: Australische Großhändler im Mineralölbereich verlieren 5–10 % ihrer jährlichen Lieferkapazität pro Flotte durch Terminal-Wartezeiten, ungenutzte Tankvolumen und Leerfahrten. Optimierung von Slot-Buchung, Tourensequenz und Flotteneinsatz kann zusätzlich 1.000–2.000 Lieferungen pro Jahr je 50 Fahrzeuge freisetzen.
Affected Stakeholders
Leiter Distribution, Dispatch-Team, Flottenmanager, Key-Account-Manager (Großkundenversorgung), Operations Director
Deep Analysis (Premium)
Financial Impact
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Current Workarounds
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Methodology & Sources
Data collected via OSINT from regulatory filings, industry audits, and verified case studies.
Related Business Risks
Überhöhte Transport- und Flottenkosten durch suboptimale Tourenplanung
Erlösverluste durch verpasste Lieferungen und nicht abgerechnete Sonderleistungen
Kundenverlust durch Lieferverzögerungen und Fehlmengen an Tankstellen
Fehlentscheidungen bei Flotteninvestitionen und Outsourcing durch mangelnde Dispatch-Daten
Verzögerter Zahlungseingang durch lange Zahlungsziele und Disputmanagement
Unerfasste oder fehlerhafte Forderungen bei komplexer Preisgestaltung und Joint‑Venture‑Abrechnung
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